Bereits während der schwersten Bombardierungen im Krieg hatten Politiker die Bevölkerung in der Millionenmetropole aufgerufen, Metrostationen als Bunker aufzusuchen. Im Gegensatz zu vielen Gegenden in Israel gibt es im Iran kein flächendeckendes Konzept für Schutzräume. Die israelischen und US-Luftangriffe trafen die meisten Menschen im Iran oft überraschend, ohne Vorwarnung.
«Derzeit befinden wir uns im Prozess der Vorbereitung dieser Metrostationen, die als Schutzräume genutzt werden können. Auch die notwendigen Einrichtungen innerhalb oder in unmittelbarer Nähe dieser Stationen werden festgelegt», zitierte das Webportal Tschamran.
Für viele der rund 15 Millionen Einwohner dürften die Metrostationen jedoch zu weit entfernt und im Ernstfall nicht rechtzeitig erreichbar sein. In Teheran gibt es rund 160 U-Bahn-Stationen. Einige davon liegen iranischen Medienberichten zufolge in gut 40 Metern Tiefe./arb/DP/stk
(AWP)
