Das Entwicklungszentrum startet zunächst im Teilbetrieb, wie es hiess. In der ersten Ausbaustufe arbeiten dort dem Unternehmen zufolge mehr als 250 Beschäftigte. Sie kommen aus bestehenden Einrichtungen in Tilburg in den Niederlanden und von anderen Labor-Standorten. Auch Sicherheitstests an Fahrzeugteilen - darunter auch Airbags - und Tests an Batteriezellen werden in einer grossen Halle durchgeführt.
Für die zweite Ausbaustufe des Zentrums sei die Genehmigung bereits beantragt, teilte Tesla mit. Damit solle der Standort auf insgesamt rund 500 Ingenieure und Techniker wachsen.
Tesla: Investitionen von 100 Millionen Euro
Die Investitionskosten betragen insgesamt 100 Milliionen Euro, wie Tesla mitteilte. «Das neue Engineering Center unterstreicht einmal mehr Teslas langfristiges Engagement für Deutschland als strategischen Innovationsstandort.»
Fabrik in Grünheide will Produktion ausbauen
Das Tesla-Werk in Grüneide ist die einzige Autofabrik von Firmenchef Elon Musk in Europa. Sie soll weiter ausgebaut werden, um die Fahrzeugproduktion zu steigern. Mitte Oktober hiess es, auf dem Gelände will Tesla die Produktion nach den bisherigen Plänen von geplanten 500.000 Autos im Jahr - die noch nicht erreicht sind - auf eine Million im Jahr verdoppeln.
Elektroautos werden in Deutschland immer beliebter. Als Grund werden unter anderem gestiegene Kosten für Sprit gesehen. Zudem wird die E-Autoprämie laut Bundesumweltministerium stark nachgefragt./mow/DP/jha
(AWP)
