Innert kurzer Zeit zog ein Unwetter über den Kanton Zürich hinweg. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Unwettern mit starken Winden und Regenfällen, habe am Freitag besonders der starke Hagel für Sach- und Personenschaden geführt, teilte Schutz und Rettung Zürich mit. Die Einsatzleitzentrale (ELZ) nahm innerhalb einer halben Stunde neben den rund 300 Feuerwehrnotrufen auch gut 150 Sanitätsnotrufe entgegen.
Besonders betroffen war der nördliche Teil der Stadt Winterthur. Dort standen zeitweise 20 Sanitätsfahrzeuge gleichzeitig im Einsatz. Primär mussten Platzwunden und Stürze versorgt werden.
Fahrzeugscheiben eingeschlagen
In Wülflingen und Oberwinterthur fielen Hagelkörner so gross wie Tischtennisbälle vom Himmel. Sie schlugen Dachfenster und Heckscheiben von Fahrzeugen ein, wie die Stadtpolizei Winterthur am Freitag mitteilte. Gleichzeitig wehte der starke Wind Ziegel von Dächern und brach Äste ab.
Rund 50 Alarmmeldungen seien bei der Feuerwehr von Schutz und Intervention Winterthur und bei der Stadtpolizei Winterthur eingegangen. Die Einsatzkräfte sind derzeit mit beschädigten Dächern, losen Ästen und umgestürzten Bäumen sowie mit der Bergung von Sachgütern beschäftigt.
Die Stadtpolizei Winterthur warnt davor, sich unter Bäumen und beschädigten Dächern aufzuhalten.
(AWP)
