Der französisch-deutsche Flugzeugbauer Airbus hat ‌nach eigenen ⁠Angaben einen Qualitätsmangel bei seinen A321neo-Flugzeugen festgestellt, ⁠der die Korrosionsbeständigkeit in der Rumpfstruktur verringern könnte. Es ‌handele sich dabei jedoch nicht um ‌ein Sicherheitsproblem, weshalb ​die Maschinen weiter betrieben werden könnten, teilte Airbus am späten Donnerstagabend mit.

Insidern zufolge sind etwa 500 Flugzeuge betroffen, von denen sich rund ‌die Hälfte bereits im Einsatz befindet und die übrigen noch produziert werden. Konkret gehe ​es um Abweichungen bei der Beschichtung ​von Längsträgern. Die Ursache sei ​identifiziert und eine Lösung stehe bereit, erklärte Airbus. Kunden ‌nähmen die Maschinen weiterhin ab, allerdings könnten europäische Aufsichtsbehörden künftig eine Reparaturvorgabe erlassen, hiess es ​aus ​Kreisen weiter.

Für Airbus ⁠ist es bereits das ​zweite Problem im ⁠Flugzeugrumpf bei seinem Bestseller innerhalb von neun ‌Monaten. Der Konzern plant derzeit, die monatliche Produktion von Schmalrumpfflugzeugen von etwa 60 ‌auf 75 Maschinen auszuweiten.

(Reuters)