Die Papiere verloren am Montag in den ersten Handelsminuten an der Pariser Börse rund ein Viertel an Wert. Der französische Zughersteller rechnet nach Problemen mit Nahverkehrszügen vom Typ Coradia Max in Deutschland nur noch mit einer Gewinnmarge von rund einem Prozent. Das sind 5,5 Prozentpunkte weniger als zuletzt.
Zudem dürften 1,5 Milliarden Euro an Barmitteln abfliessen, bislang war Alstom von einem Zufluss ausgegangen. Erst vor sieben Monaten hatte Alstom seine Prognose gekappt und das mit Verzögerungen und Problemen bei mehreren Grossaufträgen begründet.
Im ersten Halbjahr fuhr Alstom nach vorläufigen Zahlen einen Verlust ein. Die Marge habe bei minus vier Prozent gelegen, nach 6,4 Prozent im Vorjahr, hiess es weiter. Alstom-Chef Martin Sion, der seit April im Amt ist, kündigte Einsparungen und einen Schuldenabbau an. Ziel sei es, ab dem kommenden Jahr wieder in stabileres Fahrwasser zu kommen.
(Reuters)

