«Wir haben unser Angebot 2026 bereits gesteigert und werden es 2027 noch einmal deutlich erhöhen», sagte Konzernchefin Lisa Su am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Taipeh. Ihr Besuch in Taiwan diene dazu, sich bei den Auftragsfertigern TSMC und Foxconn entsprechende Kapazitäten zu sichern. Sie arbeite zudem eng mit den südkoreanischen Konzernen Samsung und SK Hynix zusammen, um die Versorgung mit Speicherchips sicherzustellen. Diese sind derzeit weltweit knapp. Su will in den kommenden Tagen nach Südkorea reisen.
Auf die Frage, ob sich AMD am Bau eines möglichen neuen TSMC-Werks im US-Bundesstaat Texas beteiligen würde, antwortete Su nicht direkt. «Die Nachfrage wird in den nächsten Jahren sehr, sehr hoch sein. Deshalb brauchen wir mehr Kapazitäten für die Produktion hochmoderner Wafer.» Ihr Unternehmen plane derzeit drei bis fünf Jahre voraus.
AMD ist der weltweit zweitgrösste Anbieter von KI-Hochleistungsprozessoren hinter Nvidia. Das US-Unternehmen profitiert davon, dass Abnehmer nach Alternativen zum Weltmarktführer suchen. In den vergangenen Monaten eilte AMD dank des Booms beim Ausbau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) von Rekordergebnis zu Rekordergebnis.
(Reuters)

