Die Aktie von Georg Fischer steigt am Freitag um 1 Prozent auf 52,50 Franken. Research Partners erhöhte die Anlageempfehlung für die Aktie auf «Kaufen» von zuvor «Halten».
Das Kursziel auf 65 Franken festgelegt. Das entspricht 25 Prozent Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Kurs.
Bereits in den letzten Wochen haben Analysten die Aktie höher gestuft. So startete CFRA Anfang August die Abdeckung der Aktie mit «Kaufen». Zuvor erhöhte die UBS ihre Anlageempfehlung.
Einen grossen Schub nach oben vollzog die Aktie bereits am Tag der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen am 17. Juli mit einem grossen Plus von 14 Prozent. Zuvor waren die Papiere in einer engen Spanne monatelang kaum vom Fleck gekommen.
Georg Fischer ist im ersten Semester solide gewachsen, trotz anhaltender Umbauphase. Die operative Gewinnmarge ging hingegen wegen Währungseffekten und wegen einer ungenügenden Auslastung im ersten Quartal zurück. Das zweite Halbjahr soll indes besser werden als das erste.
Anfang Juli hatte Georg Fischer mit dem Verkauf der Feingiesserei für die Luft- und Raumfahrt den letzten Schritt des Konzernumbaus unternommen. Damit endete auch ein Stück Industriegeschichte. Der Konzernumbau ist nun nahezu abgeschlossen.
«Wir müssen überzeugen, indem wir einen besseren freien Cashflow abliefern, Disziplin halten und in allen Segmenten wachsen. Das gelingt, wenn wir - ganz praktisch gesagt - den Wunsch der Installateure nach unseren Lösungen verstärken», sagte Georg-Fischer-Chef Andreas Müller im cash-Interview Ende Juli.
(cash)
