Der Umsatz der APG-Gruppe stieg von Januar bis Juni um 10,4 Prozent auf 163,6 Millionen Franken. Das Schweizer Geschäft trug dazu mit 156,4 Millionen Franken (+11 Prozent) den Löwenanteil bei.
Das Wachstum sei breit abgestützt. Sowohl die klassischen analogen wie auch - etwas stärker - die digitalen Formate und die Angebote in allen Kommunikationsräumen hätten zur erfreulichen Steigerung beigetragen, schreibt die Schweizer Marktleaderin am Freitag in ihrem Halbjahresbericht.
Unter den Branchen hebt APG insbesondere die politische Werbung (Wahlen und Abstimmungen) hervor, welche sich im Vergleich zum Vorjahr markant erholt habe.
Hohe Sonderfaktoren
Gar stärker als der Umsatz verbesserten sich die Gewinnzahlen. So nahmen EBIT und Gewinn um jeweils 24,9 Prozent auf 18,6 Millionen bzw. 15,2 Millionen zu. Darin enthalten sind ein Gewinn eines Liegenschaftsverkaufs in Aarau in Höhe von 3,6 Millionen Franken.
Ebenfalls berücksichtigt sind die einmaligen Kosten im Zusammenhang mit dem negativen Entscheid eines Schiedsgerichtsverfahrens in Serbien von 2,8 Millionen Franken. Unter Ausklammerung aller Sondereffekte wäre der EBIT um 20,1 Prozent gestiegen, schreibt APG weiter.
Weiter gute Aussichten für Aussenwerbung
Wie gewohnt verzichtet APG auf einen konkreten Ausblick für das Gesamtjahr. Das Planungs- und Buchungsverhalten bleibe aufgrund der unvorhersehbaren geo- und wirtschaftspolitischen Lage weiterhin stark von Kurzfristigkeit geprägt, so die Mitteilung.
Anhaltend zuversichtlich zeigt sich das APG-Management für die generellen Aussichten der Aussenwerbung: Out-of-Home sei ein wichtiges, vertrauensbildendes Instrument im Media-Mix und werde in einem hart umkämpften Werbemarkt weiter Marktanteile gewinnen.
(AWP)

