Das Auftragsvolumen für Oktober liege 15 Prozent unter den ursprünglichen Planungen, schrieb «Nikkei Asia» am Freitag unter Berufung auf Insider. Betroffen seien die im vergangenen Monat vorgestellten Modelle iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max. Diese kosten wegen der gestiegenen Preise für Speicherchips jeweils 100 Dollar mehr als die Vorgängerversionen. Apple war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Wegen des aktuellen Booms beim Bau von Rechenzentren sind Speicherbausteine weltweit knapp. Um die rasant gestiegenen Kosten abzufedern, heben Elektronikhersteller ihre Preise an. Dies dämpft die Nachfrage. Der südkoreanische Apple-Konkurrent Samsung fuhr dank seiner florierenden Speicherchipsparte im dritten Quartal zwar einen Rekordgewinn ein. Im Geschäft mit Smartphones machte er dagegen Analystenschätzungen zufolge einen unerwartet hohen Verlust von umgerechnet etwa 894 Millionen Euro.
(Reuters)

