Die Gewinne hielten sich jedoch in Grenzen, da die Börsianer angesichts der feiertagsbedingten Schliessung der Überseemärkte mit aktiven Wetten zögerten, sagte Takehiko Masuzawa von Phillip Securities Japan.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag 0,2 Prozent höher bei 33'245 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index notierte unverändert bei 2337 Punkten.

Der einzige erkennbare Trend sei der Rückgang bei den Reedereien, sagte Masuzasa. Der Index für Schifffahrtsaktien fiel um sechs Prozent und war damit der Sektor mit der schlechtesten Performance unter den 33 Sektor-Subindizes der Tokioter Börse. Kawasaki Kisen, Nippon Yusen und Mitsui OSK Lines waren mit jeweils mehr als fünf Prozent die grössten Verlierer im Nikkei.

In Erwartung steigender Frachtraten waren die Papiere der japanischen Reedereien in der vergangenen Woche in die Höhe geschossen, da die Reedereien wegen der Angriffe der Huthi-Rebellen im Jemen auf Handelsschiffe die Route nicht mehr nutzen und tausende Kilometer Umweg um das Kap der Guten Hoffnung in Kauf nehmen. Der dänische Reederei-Riese Maersk hatte am Sonntag angesichts der angekündigten Sicherheitsmassnahmen die Wiederaufnahme des Schiffsbetriebs im Roten Meer und im Golf von Aden in Aussicht gestellt.

Die Börse in Shanghai lag 0,3 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen verlor 0,1 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,2 Prozent auf 142,15 Yen und legte 0,1 Prozent auf 7,1361 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent schwächer bei 0,8565 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1005 Dollar und notierte kaum verändert bei 0,9425 Franken. Das Pfund Sterling verlor 0,1 Prozent auf 1,2685 Dollar.

(Reuters)