Autohandel - Einbruch bei Personenwagen-Neuzulassungen in der Schweiz hält an

Die Corona-Krise lässt den Absatz im Autohandel weiter einbrechen.
31.05.2020 11:05
Die Coronavirus-Krise trifft auch die Kfz-Branche hart.
Die Coronavirus-Krise trifft auch die Kfz-Branche hart.
Bild: pixabay.com

Die vom Verband freier Autohandel Schweiz erhobenen Monatsdaten zeigen für den Mai einen weiteren Rückgang, nämlich um rund 52 Prozent zum Vorjahr. Seit Anfang Jahr beträgt die kumulierte Abnahme damit rund 39 Prozent.

Insgesamt wurden in diesem Jahr 78'701 neue Personenwagen zugelassen, 50'412 weniger als in der Vorjahresperiode, schreibt der Verband in einer Mitteilung vom Sonntag. Die Monate April und Mai würden als Rekordverlust in die Annalen der Neuwagenimporteure eingehen. Im April hatte der Rückgang gegenüber dem Vorjahr 67 Prozent betragen.

Bereits zuvor hatte der Verband erklärt, die Coronavirus-Krise treffe die Kfz-Branche härter als andere. Durch die vorübergehend verordnete Schliessung der Verkaufsräume bei den Garagisten sei ein Verkauf von Autos kaum noch möglich gewesen und viele Unternehmen seien in ihrer Existenz bedroht.

Zur Unterstützung der Branche forderte der Verband erneut von der Politik neben finanzieller Unterstützung auch die Abschaffung von wettbewerbsverhindernden und bürokratischen Regulierungen. Dazu zählt der Verband etwa die Doppelbesteuerungen junger Gebrauchtwagen beim Import.

(AWP)