Die US-Gesundheitsbehörde FDA habe den Ergänzungsantrag für das Mittel angenommen und ein beschleunigtes Prüfverfahren (Priority Review) eingeleitet, teilte das Unternehmen am Montag mit. Bayer strebt an, das Medikament künftig auch Frauen anzubieten, die wegen einer Brustkrebserkrankung eine endokrine Therapie erhalten und in der Folge unter mittelschweren bis schweren Hitzewallungen leiden.
Für diese spezifische Patientengruppe gibt es in den USA laut Bayer bislang keine zugelassene Behandlungsalternative. Lynkuet ist dort seit Oktober 2025 schon für die Behandlung von Hitzewallungen zugelassen, die durch die natürlichen Wechseljahre bedingt sind. Das Mittel zählt für Bayer zu den fünf zentralen Medikamenten, die das künftige Wachstum der Pharmasparte tragen und Umsatzeinbussen durch abgelaufene Patente wettmachen sollen.
(Reuters)

