Bei der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ist das höchste Gesamtvergütungspaket im vergangenen Jahr auf mehr als drei Millionen Euro gestiegen. Das geht aus einem Bericht hervor, den der Konzern in diesen Tagen veröffentlicht hat und der von Bloomberg ausgewertet wurde.

Demnach lag die höchste Gesamtvergütung im vergangenen Jahr zwischen drei und knapp 3,5 Millionen Euro. Sie wurde einer einzelnen Person gewährt. Im Jahr 2024 hatte sich die Top-Vergütung noch in der Spanne von 2,5 und knapp drei Millionen Euro bewegt.

Wie in solchen Berichten üblich werden keine Namen genannt. Die LBBW wollte auf Anfrage von Bloomberg News keinen Kommentar abgeben. In dem Bericht verweist die LBBW in einer Fussnote allerdings auf Folgendes, ohne ins Detail zu gehen: «Enthält Abfindungszahlung»

Fest steht, dass die LBBW im vergangenen Jahr ihren Vorstand umgebaut hat. Sascha Klaus, Chef des zugekauften Immobilienfinanzierers Berlin Hyp, zog in das Gremium ein. Zugleich verabschiedete sich der Immobilien-Vorstand Thorsten Schönenberger aus der Geschäftsführung.

Insgesamt kamen im vergangenen Jahr acht Personen bei der LBBW auf eine Gesamtvergütung von mindestens einer Million Euro, wie aus dem Bericht ebenfalls hervorgeht. Bei vier Personen waren es eine Million Euro bis knapp 1,5 Millionen Euro, bei zwei weiteren Personen belief sich die Spanne auf 1,5 und knapp zwei Millionen Euro und eine Person erhielt zwischen 2,5 und knapp drei Millionen Euro.

Bei Banken in Deutschland gibt es jedes Jahr hunderte Vergütungsmillionäre, vor allem im privaten Bankgewerbe. Doch auch im genossenschaftlichen und im öffentlich-rechtlichen Bankensektor sind solche Vielverdiener zu finden. In die Statistik zu Vergütungsmillionären werden Mitarbeiter einbezogen, die als Risikoträger eingestuft sind — das heisst, deren Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil einer Bank auswirkt.

(Bloomberg/cash)