Pfizer hat dank einer starken Nachfrage nach Krebsmedikamenten und seinem Blutverdünner Eliquis seine Jahresprognose angehoben. Zudem übertraf der US-Pharmakonzern im dritten Quartal die Erwartungen von Analysten. Der Vorstand rechne 2026 nun mit einem Umsatz zwischen 62 und 64 Milliarden Dollar, teilte Pfizer am Dienstag mit. Zuvor war das Unternehmen von 60,5 bis 62,5 Milliarden Dollar ausgegangen. Der bereinigte Gewinn je Aktie solle bei 2,95 bis 3,05 Dollar liegen, statt bei 2,80 bis 3,00 Dollar.
Der Konzern wolle mit Zukäufen und Lizenzvereinbarungen seine Produktpipeline auffüllen und somit drohende Umsatzeinbussen durch auslaufende Patente bei einigen seiner umsatzstärksten Medikamente ausgleichen. Zudem sollen bis 2029 durch Kostensenkungen insgesamt 9,7 Milliarden Dollar eingespart werden. Im abgelaufenen dritten Quartal erzielte Pfizer einen bereinigten Gewinn von 87 Cent je Aktie und übertraf damit die Schätzungen der Analysten.
(Reuters)

