08:10
Der SMI wird bei Julius Bär vorbörslich 0,15 Prozent höher gestellt. Alle 20 Index-Aktien sind leicht höher. Am meisten steigt die Aktie von Logitech mit 0,95 Prozent.
Am breiten Markt verzeichnen alle Aktien leichte Aufschläge.
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06:20
Der SMI wird bei der IG Bank 0,14 Prozent höher indiziert. Am Mittwoch hatte der Index 0,2 Prozent höher geschlossen.
Im Fokus der Anleger steht am Donnerstag der Landesindex der Konsumentenpreise für August
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06:00
Aktien und Anleihen haben sich am Donnerstag in Asien erholt und Anleger warten auf neue US-Konjunkturdaten und Äusserungen von Notenbankern. Diese könnten Aufschluss darüber geben, ob die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik in diesem Monat strafft. Im Fokus steht dabei der wegweisende US-Arbeitsmarktbericht am Freitag, nachdem die Daten zur Beschäftigung in der Privatwirtschaft im August enttäuscht hatten. Zudem wird eine Rede von Fed-Gouverneur Christopher Waller erwartet. Der Präsident der Federal Reserve Bank of New York, John Williams, hatte die Erwartungen an eine Zinserhöhung im laufenden Monat gedämpft.
Dennoch setzten Händler zuletzt verstärkt auf einen solchen Schritt. Dem FedWatch-Tool der CME Group zufolge preisen sie nun eine Wahrscheinlichkeit von rund zwei Dritteln für eine Zinsanhebung um 25 Basispunkte bei der anstehenden Sitzung ein. Vor einer Woche hatte dieser Wert noch bei 37 Prozent gelegen. Auch die Zinssitzungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der japanischen Notenbank (BOJ) werden genau beobachtet. Anleger wollen ausloten, wie stark die grossen Zentralbanken ihre Geldpolitik angesichts des anhaltenden Inflationsdrucks noch straffen werden.
Der japanische Leitindex Nikkei suchte am Donnerstag nach einer klaren Richtung. Nach Schwankungen zwischen der Gewinn- und Verlustzone legte der 225 Werte umfassende Index 0,2 Prozent auf 64'455,83 Punkte zu und der breiter gefasste Topix notierte 1,0 Prozent höher bei 4124,08 Zählern. Zu den grössten Verlierern im Nikkei gehörten die Uniqlo-Mutter Fast Retailing mit einem Minus von 3,58 Prozent und der führende japanische Öl- und Gasförderer Inpex, der 3,43 Prozent nachgab. Der Möbelhändler Nitori Holdings verzeichnete einen Kurssprung von 6,62 Prozent und der Autobauer Mitsubishi Motors gewann 4,09 Prozent. Damit führten sie die Gewinnerliste im Index an.
Wie Daten vom Donnerstag zeigten, wuchs der japanische Dienstleistungssektor im August so stark wie seit fünf Monaten nicht mehr. Dies untermauert die Einschätzung, dass die Wirtschaft des Landes robust genug für eine Zinserhöhung der BOJ ist.
Die Börse Shanghai gewann 0,5 Prozent auf 3960,44 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,5 Prozent auf 4572,22 Punkte.
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Im jüngsten Konflikt zwischen den USA und dem Iran blieben Anzeichen für neue Angriffe aus. «Sollte dieser Krieg beigelegt werden, wäre das sicherlich eine sehr positive Entwicklung, um die Renditen auf breiter Front wieder nach unten zu bringen», sagte Gavin Friend, leitender Marktstratege bei der Bank NAB, in einem Podcast. «Dies würde die Spannungen deutlich abbauen, da die Zentralbanken nach einiger Zeit wieder zu normalen geldpolitischen Überlegungen zurückkehren könnten», erklärte er weiter. Am Rohstoffmarkt stagnierte die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee bei 95,68 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,3 Prozent fester bei 91,24 Dollar.
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01:00
Der Dow stieg um 0,56 Prozent auf 53'061,95 Punkte und beendete so eine dreitägige Verlustserie. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,46 Prozent auf 7666,60 Punkte hoch. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 legte um 0,23 Prozent auf 29'143,33 Punkte zu.
Der Aktienmarkt finde nach einem schwierigen Start in den September wieder etwas Halt, sagte Angelo Kourkafas vom Finanzdienstleistungsunternehmen Edward Jones Investments und fuhr fort: «Die zugrunde liegenden Fundamentaldaten sind weiterhin positiv.» Zwar seien saisonale Gegenwinde zu beachten, doch reichten sie allein nicht aus, um den Aufwärtstrend des Gesamtmarktes zu bremsen.
Zuversichtlich klingende Aussagen des Chefs der New Yorker Fed passten in das wieder etwas aufgehelltere Bild am Kapitalmarkt. Nach Ansicht von John Williams gibt es Anzeichen für eine geringere Inflation. Die Auswirkungen der Zölle liessen nach und die höheren Energiepreise wirkten sich nicht auf andere Dienstleistungen aus, sagte er in einem Interview mit dem Fernsehsender CNBC. «Die jüngsten Daten sind ermutigend».
Die Äusserungen von Williams schlössen eine Zinserhöhung der Notenbank im September zwar keineswegs aus, stellten jedoch die Markteinschätzung infrage, dass eine Zinserhöhung im September so gut wie sicher sei, sagte Finanzexperte Krishna Guha vom Analysehaus Evercore.
Unter den Einzelwerten erklommen die Aktien Johnson & Johnson ein Rekordhoch und zählten am Ende mit einem Plus von 1,5 Prozent auf gut 275 US-Dollar zu den besten Werten im Dow. Die Bank UBS hatte das Kursziel für die Anteilscheine des Pharma- und Medizintechnikkonzerns von 280 auf 320 Dollar angehoben. Die Wachstumsstory beschleunige sich, schrieb Analyst Michael Yee.
Auch Palo Alto Networks hatte Quartalszahlen vorgelegt und dabei einen Gewinnausblick für das Gesamtjahr vorgelegt, der die Markterwartungen übertraf. Die seit Jahresbeginn stark gelaufenen Papiere sackten gleichwohl um mehr als neun Prozent ab, was am Markt mit Gewinnmitnahmen begründet wurde.
Für die Aktien von Credo Technology ging es um ein Fünftel abwärts. Nach der Rally der Papiere seit Jahresbeginn hatte hier eine über der Markterwartung liegende Umsatzprognose des Kommunikationsausrüsters für das zweite Quartal nicht ausgereicht, um die Anleger weiter zu beeindrucken.
Die Papiere von T-Mobile US bauten ihre Tagesgewinne nach einer Kreisemeldung etwas aus und schlossen fast drei Prozent im Plus. Die nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg angedachte mögliche Fusion der Deutschen Telekom mit ihrer US-Mobilfunktochter hat Kreisen von Bloomberg zufolge nun auch den aktivistischen Investor Elliott auf den Plan gerufen. Dieser habe einen beträchtlichen Anteil an der Deutschen Telekom aufgebaut. Elliott habe angedeutet, dass die Deutsche Telekom ihre Fusionspläne fallen lassen sollte. Stattdessen sollten andere Massnahmen ergriffen werden, um den Wert des Unternehmens für die Aktionäre zu steigern - etwa über eine deutliche Ausweitung der Aktienrückkäufe.
(cash/Reuters/AWP/Bloomberg)

