08:10

Der SMI wid bei Julius Bär vorbörslich 0,05 Prozent höher geschätzt. Alle Aktien des Leitindex stehen leicht höher, ausser Alcon und Amrize (je 0,4 Prozent minus) und Geberit (minus 2,3 Prozent). Die Aktie wird am Freitag ex-Dividende gehandelt.

Am breiten Markt fallen Bossard mit einem Zuwachs von 2,7 Prozent auf.

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06:15

Der SMI wird bei der IG Bank 0,26 Prozent schwächer indiziert. Am Donnerstag hatte der Leitindex 0,35 Prozent nachgegeben.

Die Anleger ‌hoffen auf eine Entspannung im Nahen Osten. Eine zehntägige Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon ‌sowie ein mögliches Treffen zwischen den USA und dem Iran ​am Wochenende liessen sie aufatmen. «Die Aktienmärkte bleiben positiv, aber wir brauchen konkrete Beweise dafür, dass der Frieden von Dauer ist», sagte Analyst Nick Twidale von ATFX Global. Dazu gehöre eine vollständige Wiedereröffnung der Strasse von Hormus. In Japan nahmen Investoren derweil nach den jüngsten Rekordhochs bei Technologieaktien Gewinne mit. Zu den Verlierern zählten der Chipanlagenbauer Tokyo Electron mit einem Minus von drei ‌Prozent sowie der KI-Investor SoftBank, der 3,19 Prozent einbüsste.

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06:00

Die asiatischen Aktienmärkte haben am Freitag nach einer rasanten Erholungsjagd eine Verschnaufpause eingelegt. Die japanische Börse in Tokio tendierte schwächer, wobei der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,0 Prozent auf 58'930,87 Punkte nachgab. Der breiter gefasste Topix ‌notierte ⁠1,1 Prozent niedriger bei 3.771,43 Zählern. Auch in China hielten sich die Anleger vor dem Wochenende zurück. Die Börse Shanghai verlor ⁠0,2 Prozent auf 4.048,35 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,1 Prozent auf 4.730,81 Punkte.

Auch der Speicherchiphersteller Kioxia und der Klimaanlagenbauer Daikin gaben um 4,22 beziehungsweise 2,58 Prozent nach. Auf der Gewinnerseite standen dagegen TDK mit einem Plus von 2,26 Prozent und der Chip-Tester Advantest, der 1,28 Prozent gewann.

​In Südkorea droht derweil Ungemach: Die Gewerkschaft von Samsung Electronics erwartet für kommende Woche bis zu ​40'000 Teilnehmer bei einer Kundgebung für höhere Löhne. In China kündigte die ​Regierung an, ihre Energieimporte weiter zu diversifizieren. Damit wolle sich das Land besser gegen globale Preisschocks wappnen, erklärte der Vize-Chef der staatlichen Wirtschaftsplanung, Wang Changlin.

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05:30

Am Devisenmarkt ‌profitierte der Dollar nicht mehr von seinem Status als sicherer Hafen, den er zu Beginn des Nahost-Krieges innehatte. Im asiatischen Handel gewann die US-Währung dennoch 0,1 Prozent auf 159,37 Yen und legte leicht auf 6,8251 Yuan zu. Parallel dazu blieb der ​Euro fast unverändert ​bei 1,1775 Dollar und zog leicht auf 0,9225 Franken an.

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05:00

Die ⁠Aussicht auf ein baldiges Ende des Konflikts im Nahen Osten drückte die ​Ölpreise weiter unter die Marke ⁠von 100 Dollar. Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,2 Prozent auf 98,23 Dollar je ‌Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,4 Prozent schwächer bei 93,38 Dollar. Die Sperrung der Strasse von Hormus hatte zuvor den schwersten Ölpreisschock der Geschichte ausgelöst.

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01:30

Netflix-Mitgründer und Verwaltungsratsvorsitzender Reed Hastings wird sich bei der Hauptversammlung im Juni nicht zur Wiederwahl stellen, teilte der weltgrösste Streaming-Anbieter am Donnerstag mit. Er ‌wolle sich ⁠nach 29 Jahren auf wohltätige Zwecke und andere Projekte konzentrieren.

Netflix-Aktien brachen daraufhin im nachbörslichen Handel an der Wall ⁠Street um acht Prozent ein. Die Spitzenpersonalie verunsichere Anleger, sagte Analyst Richard Greenfield vom Research-Haus LightShed.

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01:00

Nach ihrem starken Vortag haben die US-Börsen am Donnerstag erneut zugelegt. Wieder höhere Ölpreise waren letztlich keine grosse Belastung. Zum Iran äusserte sich US-Präsident Donald Trump zuversichtlich.

Zum Börsenende gewann der technologielastige Nasdaq 100 0,49 Prozent auf 26'333,00 Zähler und der marktbreite S&P 500 stieg um 0,26 Prozent auf 7.041,28 Punkte. Beide Indizes hatten zuvor bereits ihre Rekorde vom Mittwoch noch etwas weiter hinauf geschraubt. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss am Donnerstag mit einem Plus von 0,24 Prozent auf 48.578,72 Punkte.

Im Iran-Konflikt rechnet US-Präsident Trump mit einer baldigen Einigung. «Wir sind sehr nahe dran an einem Abkommen», sagte er vor seinem Abflug nach Las Vegas zu Reportern vor dem Weissen Haus. Sollte es nötig sein, werde er auch die noch bis kommenden Mittwoch dauernde Waffenruhe verlängern.

In der Berichtssaison enttäuschte der Pharmakonzern Abbott Laboratories mit einer reduzierten Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Die Papiere rutschten um 6 Prozent ab. Der Getränkehersteller Pepsico verzeichnete im ersten Quartal mehr Gewinn als erwartet. Das verhalf den Aktien zu einem Plus von 2,3 Prozent.

Der Versicherer Travelers verbuchte zum Jahresauftakt weniger Versicherungsbeiträge als am Markt erwartet. Die im Leitindex Dow enthaltenen Aktien gaben leicht nach. Der Broker Charles Schwab verfehlte mit seinem Umsatz im ersten Quartal die Prognosen am Markt. Die Anteile fielen um 7,6 Prozent.

Unter den Magnificent 7 setzten Microsoft als bester Wert ihren jüngst starken Lauf mit einem Plus von 2,2 Prozent fort.

(cash/AWP/Reuters)

Daniel Hügli
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