25 Jahre cash

cash: Von der Zeitung zur digitalen Plattform

cash feiert heute den 25. Geburtstag. In einem Vierteljahrhundert hat sich die Marke stark gewandelt. Die Ziele bleiben die gleichen.
08.09.2014 00:10
Von Max Fischer
cash im Wandel der Zeit: Von der Wochen- zur Gratiszeitung und zur digitalen Finanzplattform.
cash im Wandel der Zeit: Von der Wochen- zur Gratiszeitung und zur digitalen Finanzplattform.
Bild: cash

Geld anlegen, Geld auf die hohe Kante legen und Geld verdienen: Das wollen die meisten. Doch wo erhalten sie in Kürze die entscheidenden Informationen von kompetenten, unabhängigen Journalisten? Wer trennt die Spreu vom Weizen? Anleger wollen Fakten. Und Vertrauen.

Beides findet man seit 25 Jahren bei cash. Die Finanzplattform ist heute die kürzeste und einfachste Verbindung zwischen ­Finanzinformation und Trading. Auf dem Portal erhält der Leser und Anleger alle wichtigen Wirtschaftsinformationen und kann auf demselben Portal gleich auch noch aktiv werden. Das heisst Aktien kaufen oder verkaufen, sich persönlich beraten lassen oder einfach nur Zahlungen erledigen. Doch wie hat alles angefangen?

cash veränderte ab 1989 die Wirtschaftsberichterstattung

Verleger Michael Ringier, Verwaltungsratspräsident des grössten Schweizer Medienhauses, erinnert sich im Interview an die Anfänge im September 1989: «Wir wollten dem Mann auf der Strasse die Wirtschaft näherbringen.» Er untertreibt mit dem ihm eigenen Understatement: cash revolutionierte 1989 die Wirtschaftsberichterstattung. Als kritische Sympathisanten der Wirtschaft brachten die Redaktoren frische, freche und aufmüpfige Storys.

Als erste Publikation zeigte cash, wer die Entscheidungsträger sind und wie die Macher denken und ticken. Mit Titeln wie «Weisse Schafe am schwarzen Montag», «Der blaue Engel geht fremd» oder «Zwei Freier für eine Braut» popularisierte cash die an sich eher trockene Materie «Wirtschaft». Als Verleger prägte Michael Ringier diesen innovativen Weg. Im Gespräch mit cash VALUE sagt er: «Mich interessiert, was heute - aber vor allem, was morgen ist.» Zurückschauen fasziniere ihn nur aus historischen Gründen.

Dieses Denken, diese Philosophie spiegelt sich in der Geschichte von cash. Das Medium mischte die Schweizer Wirtschafts- und Finanzwelt auf. Der Konkurrenz immer einen Zacken voraus, nahm cash Trends früher wahr und hatte bei allem immer den Leser und Nutzer im Fokus. Und der Ansatz von cash war und ist heute noch immer brilliant einfach - oder einfach brilliant.

Zeitung, Video, Livepaper: cash als multimedialer Pionier

Ab 1993 ergänzte das Fernsehmagazin «cash TV» die Printausgabe. Und als sich in der Online-Welt Mitte der 90er-Jahre erste Erfolg versprechende Stories abzeichnten, war der Verlag Ringier ebenfalls zur Stelle: Noch vor dem Internet-Hype wurde «cash online» gestartet. Zur gleichen Zeit gründeten unabhängige Schweizer Internet-Pioniere das Finanzportal «Borsalino».

Das Portal wurde einige Jahre später schrittweise übernommen. Es entstand die Plattform «cash.ch». Mit den Finanzinfos von borsalino.ch und den von den cash-Journalisten produzierten News wuchs schnell das bedeutendste und grösste Finanzportal der Schweiz heran.

Im September 2006 wurde mit «cash daily» - parallel zur Wochenzeitung - die erste Wirtschafts-Gratistageszeitung auf den Markt gebracht. Das Ziel: alle Inhalte aus der Redaktion über alle Medienkanäle verbreiten und so den Nutzern unabhängig von Zeit, Ort und Format die relevanten Informationen zur Verfügung stellen. Es war ein Novum in der Schweizer Mediengeschichte: Erstmals wurden verschiedene multimediale Elemente wie Mobile, Livepaper, Audio und Video kombiniert. Trotz ständig wachsender Marktanteile in der Werbung und trotz entsprechenden Umsatzwachstums machte die Finanzkrise mit dem einhergehenden Inseraterückgang auch «cash» und «cash daily» das Leben schwer. Ab Frühjahr 2009 legte cash den Fokus ausschliesslich auf das digitale Angebot - und blieb die grösste Wirtschafts- und Finanzplattform der Schweiz.

Ein neues Kapitel tat sich für cash drei Jahre später auf: Ringier und cash sowie die bank zwei­plus taten sich zur «cash zwei­plus ag» zusammen. Das 50:50-Gemeinschaftsunternehmen ist ein Schweizer Finanzdienstleister mit einer Vertriebsbewilligung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht Fin­ma. «Die jetzige Lösung zusammen mit der bank zweiplus entspricht der heutigen Zeit. Man kann heute Wirtschaftsjournalismus rein durch Werbung nicht mehr finanzieren», sagt Michael Ringier. Es brauche aber auch Wirtschaftsinformationen, welche die komplexen Zusammenhänge einfach verständlich erklären.

Gratis-Maestro-Karte und Trading-Einheitstarif

Mit dem Joint Venture zwischen Ringier und der bank zweiplus tat sich für cash auch die Finanzproduktewelt auf: So wurde etwa eine cash-Maestro-Karte lanciert. Im Sommer 2013 dann führte cash den einfachsten Gebührentarif der Schweiz ein. Jeder Online-Trade kostete fortan 29 Franken.

cash.ch ist heute wöchentlich das meistbesuchte Finanzportal der Schweiz. Über 100'000 User (Online-Besucher) schauen wöchentlich vorbei und 219'000 User jeden Monat. Im Schnitt bleiben die Besucher  knapp 8 Minuten auf dem Portal - das ist ein im Branchenvergleich ausserordentlich hoher Wert. Weiter erstaunlich ist: 72 Prozent der User benutzen ausser cash kein anderes Finanzportal. Das zeigt: cash ist mit seinem Brand und seinen Dienstleistungen in der schnelllebigen Finanzwelt auch nach 25 Jahren weiter der Taktgeber. Mit den immer gleichen Tugenden: einfach, kompetent und immer top­aktuell.

Diesen Artikel finden Sie auch im Jubiläums-Magazin «cash VALUE Trading» 2014. Das Magazin können Sie gratis bestellen, als PDF herunterladen oder als ePaper lesen.