Chemische Industrie - Clariant Indien bezahlt nach Masterbatches-Verkauf auch eine Sonderdividende

Clariant Chemicals (India) Limited, die Tochter des gleichnamigen Schweizer Spezialchemiekonzerns, plant für das laufende Geschäftsjahr 2020/21 die Ausschüttung einer Sonderdividende.
12.07.2020 19:11
Der Hauptsitz von Clariant in Pratteln.
Der Hauptsitz von Clariant in Pratteln.
Bild: ZVG

Je Aktie sollen 140 Rupien bezahlt werden, wie das Unternehmen am Sonntag bekannt gab. Das sind umgerechnet rund 1,75 Franken. Die Bezahlung der Dividende hänge mit dem Verkauf des Masterbatches-Geschäfts an PolyOne zusammen, heisst es weiter. Über die Jahre habe der Wert dieser Einheit stetig gesteigert werden können. Die Zahlung der Spezialdividende sei der Dank für das Vertrauen, welches die Aktionäre Clariant Chemicals entgegengebracht hätten.

Das gesamte Geschäft mit Masterbatches verkaufte die Clariant-Gruppe für 1,56 Milliarden US-Dollar an die US-amerikanische PolyOne. Dafür haben die Clariant-Aktionäre Anfang Juli eine Sonderdividende von 3 Franken je Titel ausbezahlt erhalten.

Die Vereinbarung mit PolyOne umfasste indes zwei separate Transaktionen. Für 1,50 Milliarden US-Dollar wurde das globale Masterbatches-Geschäft an PolyOne verkauft. Für 60 Millionen ging das entsprechende Geschäft in Indien an die Amerikaner. An Clariant Chemicals (India) hält Clariant 51 Prozent.

(AWP)

 
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