Chipkonzern - AMD mit Wachstumssprung in Zeiten der Chip-Knappheit

Der Chipkonzern AMD navigiert mit kräftigen Zuwächsen durch die globalen Halbleiter-Engpässe.
27.10.2021 06:36
AMD (Advanced Micro Devices) ist ein US-amerikanischer Chip-Entwickler mit Hauptsitz in Santa Clara, Kalifornien.
AMD (Advanced Micro Devices) ist ein US-amerikanischer Chip-Entwickler mit Hauptsitz in Santa Clara, Kalifornien.
Bild: imago images / Imaginechina-Tuchong

Im vergangenen Quartal steigerte der kleinere Intel -Konkurrent den Umsatz im Jahresvergleich um 54 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar (3,7 Mrd Euro). Beim Gewinn gab es sogar einen Sprung von 390 auf 923 Millionen Dollar, wie AMD nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Für das gesamte Jahr rechnet AMD nun mit einem Umsatzplus von 65 Prozent. Im Januar hatte die Firma nur ein Wachstum um 37 Prozent in Aussicht gestellt.

Für AMD lief es im dritten Quartal unter anderem gut im Geschäft mit Chips für Spielekonsolen. Der Umsatz in dem Bereich stieg um rund 69 Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar. Die Sparte warf einen operativen Gewinn von 542 Millionen Dollar ab - nach 141 Millionen ein Jahr zuvor.

Das Geschäft von AMD mit Prozessoren sowie Grafikchips für Computer und Server in Rechenzentren wuchs um rund 44 Prozent auf etwa 2,4 Milliarden Dollar. Es brachte ein operatives Ergebnis von 513 Millionen Dollar ein, das war gut ein Drittel mehr als im Vorjahresquartal.

In der Corona-Pandemie war mit dem Arbeiten und Lernen von Zuhause aus die Nachfrage nach Notebooks und Desktop-Computern sowie Servern für Rechenzentren stark gestiegen. Das war ein Segen für die Computer-Branche - hatte aber auch zur Folge, dass einige Chips sehr knapp wurden. Darunter leidet seit Monaten besonders schwer die Autobranche, in der mehrere Hersteller die Produktion aussetzen mussten.

Aber auch der AMD-Konkurrent Intel wurde im vergangenen Quartal von dem Chipmangel gebremst. Während seine eigenen Prozessoren gefragt waren, konnten Hersteller wegen des Fehlens anderer Bauteile weniger Notebooks bauen. Der Umsatz der Intel-Sparte, zu der das Geschäft mit PC-Chips gehört, sank im vergangenen Quartal um 2 Prozent. Er war mit 9,7 Milliarden Dollar allerdings immer noch mehr als doppelt so hoch wie die Quartalserlöse des gesamten AMD-Konzerns./so/DP/zb

(AWP)

 
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