Der Auftragseingang stieg im dritten Quartal um 170 Prozent auf 275,6 Millionen Franken. Haupttreiber war der anhaltende Aufschwung in der Halbleiterindustrie, getragen von der Expansion von Rechenzentren und KI-Infrastruktur, wie Comet am Dienstag mitteilte.

Die Investitionsbereitschaft der Kunden habe über alle wesentlichen Halbleitersegmente hinweg zugenommen. Insbesondere habe die Division Plasma Control Technologies (PCT) von einer hohen Nachfrage profitiert.

Der Umsatz stieg von Juli bis September um 52 Prozent auf 155,6 Millionen Franken. Damit hat Comet die Erwartungen der von AWP befragten Analysten bei allen Werten übertroffen.

Zum Ende der Berichtsperiode lag das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz bei 1,77, was zeigt, dass deutlich mehr neue Aufträge hereinkamen als umgesetzt wurden. «Diese positive Entwicklung hat die Visibilität weiter verbessert, da ein signifikanter Anteil der Aufträge bereits Lieferungen bis weit ins Jahr 2027 vorsehen», schreibt das Unternehmen.

Ziele für 2026 erhöht

Die Ziele für das laufende Jahr werden nun erhöht. Demnach erwartet Comet für das Gesamtjahr 2026 einen Umsatz von 570 bis 590 Millionen Franken sowie eine EBITDA-Marge von 17,0 bis 19,0 Prozent (bisher: 540-570 Mio, 14,0-17,0 Prozent). Die EBITDA-Marge beinhaltet Einmalkosten von bis zu 3 Prozentpunkten im Zusammenhang mit dem Hochfahren der Anlage in Penang sowie laufenden Effizienzverbesserungsmassnahmen.

«Der kräftige Aufschwung in der Halbleiterindustrie ist bei Comet angekommen. Gepaart mit unseren führenden Marktpositionen, Marktanteilsgewinnen durch neue Produkte und einer verbesserten Effizienz sind wir hervorragend für einen starken Start ins Jahr 2027 positioniert», wird CEO Stephan Haferl in der Mitteilung zitiert.

(AWP)