Corona-Krise - Disney-Freizeitparks in Kalifornien, Florida und Paris machen zu

Wegen der Coronavirus-Krise schliesst der US-Unterhaltungsriese Walt Disney vorübergehend alle seine Freizeitparks.
13.03.2020 06:41
Walt-Disney-Schriftzug an der D23 (Walt Disney Fanclub) Expo in Anaheim, Kalifornien (Juli 2017).
Walt-Disney-Schriftzug an der D23 (Walt Disney Fanclub) Expo in Anaheim, Kalifornien (Juli 2017).
Bild: Bloomberg

Der Konzern kündigte am Donnerstagabend (Ortszeit) die mehrwöchige Schliessung der Vergnügungsparks Walt Disney World im US-Bundesstaat Florida und Disneyland in Paris von Sonntag bis zum Monatsende an. Wenige Stunden zuvor hatte Disney mitgeteilt, dass sein ältester Freizeitpark, Disneyland in Kalifornien, von Samstag bis Ende März den Betrieb einstellen wird. Disney-Freizeitparks in Tokio, Hongkong und Schanghai sind schon seit mehreren Wochen zu.

Im kalifornischen Disneyland seien zwar keine Fälle von Coronavirus-Infektionen bekannt geworden, aber die Schliessung sei im besten Interesse von Besuchern und Angestellten, hiess es in der Mitteilung. Man folge damit der Empfehlung des kalifornischen Gouverneurs, keine Veranstaltungen mit mehr als 250 Menschen in dem Westküstenstaat abzuhalten.

Die Attraktionen auf dem Gelände in Anaheim vor den Toren von Los Angeles sind ein grosses Touristenmagnet. Zuletzt war der 1955 eröffnete Freizeitpark, der sich gerne als "Happiest Place on Earth" ausgibt, nach den Terrorangriffen vom 11. September 2001 in den USA geschlossen worden.

(AWP)