Der Cyberangriff ereignete sich Ende September, wie die Finanzdirektion und die Bildungs- und Kulturdirektion am Freitag gemeinsam mitteilten. Das betroffene, nicht namentlich genannte Unternehmen habe unmittelbar Strafanzeige erstattet. Die Bundesanwaltschaft ermittle.

Die beiden Pensionskassen stehen laut der Mitteilung mit den zuständigen Direktionen in Kontakt. Es könne nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass Daten gestohlen worden seien. Sollte dies «entgegen allen Hinweisen» der Fall sein, werden die Pensionskassen darüber informieren, wie es weiter hiess.

Die betroffenen Pensionskassen versichern unter anderem das Kantonspersonal, das Personal der kantonalen Hochschulen und die bernischen Lehrkräfte. Per Ende Dezember vergangenen Jahres waren laut eigenen Angaben insgesamt mehr als 63'000 Versicherte angeschlossen, dazu kommen mehr als 28'000 Rentenbeziehende.

(AWP)