Der vergleichbare Umsatz stieg um 4,2 Prozent, wie der Hersteller von unter anderem Activia-Joghurts am Mittwoch in Paris mitteilte. Dabei ausgeklammert sind Währungs- und Portfolioeffekte. Damit wuchs Danone stärker als von Analysten erwartet. Im ersten Halbjahr kletterten die Erlöse um etwas mehr als ein Prozent auf 13,9 Milliarden Euro, auf vergleichbarer Basis lag das Wachstum bei 3,5 Prozent. Unter dem Strich verdiente Danone mit knapp 1,2 Milliarden Euro 13 Prozent mehr. Die Prognose mit einem erwarteten vergleichbaren Wachstum von drei bis fünf Prozent für das laufende Jahr bestätigte der Konzern.

Dennoch fielen die Aktien im frühen Handel rund 3 Prozent auf 70,10 Euro.

Konzernchef Antoine de Saint-Affrique hat Danone in den vergangenen Jahren umgekrempelt, indem er sich von weniger rentablen Geschäftsbereichen trennte und in wachstumsstärkere Bereiche expandierte - etwa bei proteinreichen Milchprodukten und Nahrung für Krebspatienten.

Der Aufstieg von Medikamenten zur Gewichtsreduktion hat zudem die Nachfrage nach proteinreichen und darmfreundlichen Produkten angekurbelt.

(AWP)