Der Umsatz legte um 3,5 Prozent auf 582,7 Millionen Franken zu, wie der Spezialist für Dichtungslösungen am Donnerstag mitteilte. Organisch entspricht dies einem Plus von 4,6 Prozent.
Die Division Healthcare habe dabei die positive Dynamik fortgesetzt, die Division Industrial sei jedoch weiterhin von einer verhaltenen Entwicklung in den Endmärkten sowie zusätzlichem Gegenwind infolge des Nahostkonflikts gebremst worden, heisst es.
Der operative Gewinn (EBIT) stieg um 9,9 Prozent auf 75,7 Millionen Franken und die entsprechende Marge um 0,8 Prozentpunkte auf 13,0 Prozent. Und unter dem Strich verbesserte sich der Reingewinn um 7,7 Prozent auf 40,8 Millionen Franken.
Die Verbesserung des EBIT unterstreiche die operativen Fortschritte im Zuge der Umsetzung der Strategie und der Transformation, so die Mitteilung. Das entsprechende Programm «ForwardNow» sei mittlerweile zur Hälfte implementiert. In der zweiten Programmphase stünden die Beschleunigung der Transformation des Geschäftsportfolios sowie die Standardisierung der Kernprozesse im Fokus.
Die Erwartungen der von AWP befragten Analysten wurden auf Stufe Umsatz übertroffen, beim operativen Gewinn und der Marge hingegen nicht ganz erreicht.
Prognose bleibt vage
Mit Blick nach vorne macht Dätwyler weiterhin keine konkrete Prognose. Umsatz und Profitabilität sollen «schrittweise» weiter gesteigert werden, heisst es lediglich. Immerhin für die Division Industrial stellt Dätwyler eine Verbesserung der Profitabilität gegenüber dem ersten Halbjahr (EBIT-Marge 7,3 Prozent) in Aussicht.
Investitionen in Innovation und Wachstum sowie die Umsetzung des Transformationsprogramms «ForwardNow» bildeten zudem eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung und würden das Erreichen der Mittelfristziele unterstützen.
(AWP)

