Die ⁠neue Entwicklungsumgebung entstehe in Zusammenarbeit mit dem Technologiekonzern, teilte ‌DeepSeek am Mittwoch mit. Sie ‌baue auf der ​Programmiersprache «TileLang» auf, die schnell zu erlernen sei, aber trotzdem das volle Potenzial der Hardware ausschöpfe. Dadurch sei das Programmieren einfacher als mit ‌der Entwicklungsumgebung «Cuda» von Nvidia.

Der US-Konzern hat mit «Cuda» über Jahre hinweg ein Ökosystem aufgebaut, das ​sich zum Quasi-Standard entwickelt hat. Die ​Software gilt als ein ​Eckpfeiler für Nvidias Marktdominanz bei Hochleistungsprozessoren für Künstliche Intelligenz (KI).

Die ‌Partnerschaft von DeepSeek und Huawei ist ein weiterer Baustein der chinesischen Bemühungen, sich unabhängiger ​von Technologieimporten ​zu machen. ⁠Die neue Entwicklungsumgebung wird den Angaben ​zufolge als ⁠Open-Source-Software zur Verfügung stehen. Somit kann der ‌Programmcode wie beim Betriebssystem Linux oder dem Browser Firefox eingesehen und von ‌jedermann verändert werden.

(Reuters)