Die Berliner bekommen für den Verkauf des Taiwan-Geschäfts ihrer Tochter Foodpanda keine Freigabe durch die dortige Wettbewerbsbehörde TFTC, wie sie am Mittwoch mitteilten. Delivery Hero kann nach eigenen Angaben aber noch Rechtsmittel gegen die Entscheidung einlegen. Ob der Konzern von diesem Recht Gebrauch machen will, teilte er nicht mit.

Delivery Hero hatte sich bereits im März auf den Verkauf des taiwanesischen Foodpanda-Geschäfts an den Konzern Grab für 600 Millionen US-Dollar geeinigt. Seinerzeit seien zugleich «angemessene» Schutzmassnahmen für die Transaktion vereinbart worden, hiess es nun. So hätten sich beide Seiten auf eine sogenannte Break-Fee-Vereinbarung geeinigt. Bei solchen Vereinbarungen wird in der Regel eine Entschädigungssumme fällig, falls der Deal aus bestimmten, zuvor festgelegten Gründen scheitert./tav/jha/

(AWP)