Die am Vorabend angekündigte Verschärfung der US-Sanktionen gegen den Iran hatte der US-Währung nur vorübergehend etwas Rückenwind verliehen. Im weiteren Wochenverlauf dürften vor allem wichtige US-Konjunkturdaten sowie das Notenbanktreffen in Jackson Hole in den Fokus rücken.
Als strukturelle Belastung für den Dollar gilt weiterhin die hohe US-Staatsverschuldung. Marktbeobachter verweisen in diesem Zusammenhang auf die zunehmende kurzfristige Refinanzierung des US-Finanzministeriums. Langfristige Ausgaben über kurzfristige Schulden zu finanzieren, sei auf Dauer aber keine nachhaltige Lösung, heisst es in einem Kommentar.
Nach den jüngsten Kursverlusten seien beim Dollar zwar Gegenbewegungen möglich. Mittelfristig bleibe das Aufwärtspotenzial des Dollars gegenüber dem Franken und Euro jedoch begrenzt.
(AWP)

