Gegenüber dem Franken ging der Euro im Verlauf des Vormittags auf 0,9327 von 0,9357 zurück. Noch in der Vorwoche steuerte der Euro auf einen Wert von 0,95 Franken zu. Das Währungspaar Euro/Dollar gab auf 1,1192 von 1,1230 im frühen Geschäft auch deutlich nach und unterschritt dabei abermals die Marke von 1,12. Diese hatte er in dieser Woche bereits einmal unterschritten - es ist der tiefste Stand seit Mai 2025. Das Dollar/Franken-Paar zeigt sich mit 0,8333 dagegen ziemlich stabil.
Der Ausverkauf amerikanischer Staatsanleihen habe mittlerweile auf französische Staatsanleihen übergegriffen, heisst es in einer Einschätzung von Raiffeisen Schweiz. Diese würden damit auf eine ausgewachsene Krise zusteuern, denn die fiskalische Glaubwürdigkeit Frankreichs sei arg angeschlagen. Zudem liessen die politischen Unsicherheiten im Vorfeld der Budgetdebatte und der Präsidentschaftswahlen in Frankreich vom kommenden Jahr die Nervosität zusätzlich steigen.
Gemeinsam mit den zuletzt schwächeren Arbeitsmarktdaten aus den USA und den taubenhaften Kommentaren einiger Fed-Gouverneure steige die Nachfrage nach sicheren Anlagen wieder, so der Kommentar. Der Schweizer Franken habe deshalb zuletzt sowohl gegenüber dem Dollar als auch gegenüber dem Euro wieder merklich aufgewertet.
(AWP)

