EFGFP erhält einen neuen Namen

Der Anbieter für strukturierte Produkte EFG Financial Products (EFGFP) wird umbenannt. Zudem steigt die Notenstein Privatbank zum grösster Einzelaktionär des Unternehmens auf.
24.04.2013 07:39
Jan Schoch ist CEO von EFG Financial Products.
Jan Schoch ist CEO von EFG Financial Products.
Bild: cash

Den Aktionären wird weiter eine Namensänderung zur Bewilligung vorgeschlagen. EFG FP soll in "Leonteq" umbenannt werden. Damit soll die Positionierung als unabhängiger Plattformpartner für Anbieter von Anlageprodukten entsprechend seiner White-labeling-Kernstrategie zum Ausdruck gebracht werden. Der Markenclaim "Swiss Investment Engine" stellt gemäss der Mitteilung den Bezug zur Finanzbranche her und beschreibt die Funktion der Plattform als "Motor" für die Herstellung von Anlageprodukten.

Das Closing der im März angekündigten Transaktion sei am 23. April erfolgt. Der abgeschlossene Verkauf stehe im Einklang mit der Strategie von EFG International, sich auf das Kerngeschäft Private Banking zu konzentrieren.

Mit dem Closing sind die EFG International-Verwaltungsräte im VR von EFG FP, John Williamson, Giorgio Pradelli und Frederick Link, aus dem Gremium zurückgetreten. Anlässlich der GV vom morgigen Donnerstag sollen Pierin Vincenz als VR-Präsident von Notenstein und CEO von Raiffeisen Schweiz sowie Adrian Künzi, CEO von Notenstein, in das Gremium gewählt werden.

Die Notenstein Privatbank hält nun 22,75% an EFG FP und ist damit grösster Einzelaktionär des Unternehmens. Die vier Gründungspartner von EFG FP halten zusammen einen Anteil von 25,3%.

(AWP)