Enttäuschende Renditepläne haben die Aktien von Samsung Electronics am Montag auf Talfahrt geschickt. Die Titel des südkoreanischen Chipherstellers fielen im frühen Handel um acht Prozent.
Das Unternehmen hatte in der vergangenen Woche angekündigt, in diesem Jahr zwischen 90 und 110 Billionen Won (bis zu 79,4 Milliarden Dollar) an seine Aktionäre zurückzugeben. Dies sei mehr als fünfmal so viel wie der bisherige Höchstwert von 20,3 Billionen Won im Jahr 2020, teilte Samsung am Freitag mit. Im dritten Quartal seien zudem Bardividenden in Höhe von 30 Billionen Won geplant.
Analysten zufolge sind die in Aussicht gestellten Summen geringer als erwartet ausgefallen. Zudem fehlten Details zu geplanten Aktienrückkäufen. Im Gegensatz zum Konkurrenten SK Hynix habe Samsung weder eine Ausweitung der bestehenden Ausschüttungspolitik noch die Einziehung eigener Aktien angekündigt, erklärte Analyst Sohn In-joon von Eugene Securities. Letzteres hätte direkter zu einem Kursanstieg beitragen können. Die Aktien von SK Hynix legten um 0,4 Prozent zu, während der südkoreanische Leitindex Kospi um 1,5 Prozent nachgab.
(Reuters)

