In der vergangenen Woche wurden 189.000 Anträge verzeichnet, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Das sind 6.000 weniger als in der Woche zuvor. Ökonomen hatten im Schnitt mit 196.000 Anträgen gerechnet.

Der Wert der Vorwoche wurde leicht nach oben revidiert - um 1.000 auf 195.000. Grundsätzlich gilt die Lage auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt als robust, und die Zahl der Hilfsanträge als niedrig. Nachdem der Arbeitsmarktbericht der US-Regierung für September allerdings Anzeichen von Schwäche gezeigt hatte, wird der Bericht für Oktober am Freitag erwartet.

In den USA spielt der Arbeitsmarkt eine wichtige Rolle bei Entscheidungen der US-Notenbank Fed. Neben der Preisstabilität zählt auch ein robuster Arbeitsmarkt zum Mandat der Fed. Zuletzt hatte die Notenbank Ende Oktober die Leitzinsen unverändert in der Spanne zwischen 3,75 und 4,00 Prozent belassen. An den Finanzmärkten wird allerdings im Dezember wegen der erhöhten Inflation mit einer Leitzinserhöhung gerechnet.

(AWP)