Ukraine-Krieg, Inflation und die sich abzeichnende Zinswende der US-Notenbank Fed: Es gibt viele Themen, die in den letzten Wochen und Monaten für Kursvewerfungen an den Börsen sorgten. Die Fed-Sitzung vom Mittwoch hat neben der erwarteten Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte durchaus auch Überraschungen gebracht. So merkte Notenbankchef Jerome Powell an, in den Jahren 2023 und 2024 von einem Leitzins von 2,8 Prozent auszugehen. Dies klang "hawkisher", als im Vornherein erwartet wurde. 

Kann man also von einen aggressiven Zinsschritt der Fed sprechen? Ist die Konjunktur robust genug, damit die Märkte den straffen Zinserhöhung-Plan der Fed verkraften können? Und müssen wir uns wegen der steigenden Zinsen und einer weniger boomenden Wirtschaft nun auf eine längere Phase stagnierender Aktienkurse einstellen – oder sind die jüngst gefallen Kurse eine gute Gelegenheit, um jetzt neue Positionen aufzubauen?

Auf diese und andere Fragen antwortet Anastassios Frangulidis, Leiter Multi Asset und Chefstratege von Pictet Asset Management Zürich, im cash-Börsen-Talk.