Waren und Dienstleistungen verteuerten sich um 3,4 Prozent zum Vorjahresmonat, nach 3,5 Prozent im Juni, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Ökonomen hatten dies so erwartet. Von Juni auf Juli zogen die Verbraucherpreise dagegen an, wenn auch mit 0,1 Prozent nur minimal. In ersten Reaktionen hiess es dazu:
RALF UMLAUF, HELABA:
«Vor dem Hintergrund der neuerlichen Benzinpreisanstiege gibt es für die US-Notenbank wohl keinen Grund, sich entspannt zu zeigen, zumal die Jahresraten ohnehin die Zielmarke von zwei Prozent verfehlen.»
TOBIAS BASSE, NORDLB:
«Diese Meldung ist per se erfreulich - vor allem aufgrund des Wiederaufflammens des Konflikts im Persischen Golf hätte es in der Tat deutlich schlimmer kommen können.
Die aktuellen Zahlen zu den US-Konsumentenpreisen liefern Kevin Warsh zusätzliche Gründe, um bei den von einigen Beobachtern der Fed-Geldpolitik geforderten Leitzinsanhebungen weiterhin auf Zeit zu spielen. Wahrscheinlich will der neue Notenbankchef die Fed Funds Target Rate eigentlich auch gar nicht erhöhen. Insofern kann man die aktuellen Daten sicherlich als für Warsh sehr hilfreich bezeichnen.»
(Reuters)

