Experten erwarten derzeit einen leichten Rückgang, was die Erwartungen für eine Zinserhöhung im September weiter dämpfen und damit den Dollar etwas belasten dürfte. Gegenüber dem US-Dollar notiert der Schweizer Franken mit 0,8123 etwas tiefer als am Vorabend (0,8111). Auch der Euro hat sich etwas abgeschwächt auf 1,1533 von 1,1541 US-Dollar. Das Euro/Franken-Paar wurde am Morgen bei 0,9368 gehandelt (0,9361).

Laut Commerzbank dürfte eine einzige Zahl, die womöglich auch nicht das richtige Bild widerspiegle, kein Grund für die meisten Fed-Mitglieder sein, weniger wachsam zu sein. Denn die US-Inflation für den Juli stand wohl noch unter dem Zeichen der vorübergehenden Entspannung im Nahostkonflikt und den damals schwächeren Benzinpreisen. Vielmehr dürften weitere Daten zur Preisentwicklung für eine Entscheidung abgewartet werden, um letztlich von einer Zinserhöhung ganz abzusehen.

Zudem bleibt das «Grundrauschen» durch den Iran-Krieg bestehen und mit den zusätzlichen Daten könne der Devisenhandel rund um den Dollar zur Wochenmitte durchaus ein wenig hektischer und volatiler werden, so die Experten.

(AWP)