Der Bedarf an Fördermitteln bleibe dennoch sehr hoch, schrieb das Bundesamt für Energie (BFE) am Dienstag. Ein grosser Teil der von Bund und Kantonen ausbezahlten Fördergelder entfiel auf haustechnische Anlagen und Wärmedämmungen. 2024 waren rund 528 Millionen Franken ausbezahlt worden.

Die 2025 geförderten Massnahmen würden über ihre Lebensdauer eine Energieeinsparung von 12,1 Milliarden Kilowattstunden und eine CO2-Reduktion um 3,3 Millionen Tonnen bewirken, schrieb das BFE. Den stärksten Effekt pro Förderfranken erzielten der Ersatz von Heizungen sowie Fernwärmelösungen.

Die neuen Verpflichtungen für Energiemassnahmen betrugen 2025 rund 522 Millionen Franken. Die Kantone reservieren Beiträge auf Gesuch, wenn ein Anspruch auf eine Förderung feststeht. Wird gebaut, wird das Geld im Laufe der kommenden Jahre ausbezahlt.

2025 stand mit dem im Klima- und Innovationsgesetz verankerten Impulsprogramm für den Ersatz von fossilen Grossheizungen sowie Elektroheizungen und Sanierungen ein ergänzendes Förderinstrument zur Verfügung, wie das BFE schreibt. Die für das erste der zehn Jahre verfügbaren Mittel wurden zu neunzig Prozent ausgeschöpft. Von fast 4800 eingereichten Gesuchen wurden rund 4350 Projekte verpflichtet.

(AWP)