Trotz verhaltener Marktvolumina habe Sherwin-Williams weiter neue Kunden gewinnen und seinen Marktanteil steigern können, sagte Unternehmenschefin Heidi Petz laut Mitteilung. Gleichzeitig habe das Unternehmen Preis- und Kostenmassnahmen ergriffen, um dem Inflationsdruck entgegenzuwirken.
Im dritten Quartal kletterte der Konzernumsatz im Jahresvergleich um 7,9 Prozent auf 6,86 Milliarden US-Dollar, hierbei halfen vor allem Preiserhöhungen, aber auch die Suvinil-Übernahme. Sherwin-Williams hatte im Oktober 2025 das brasilianische Bautenanstrichgeschäft von BASF gekauft.
Der für Analysten wichtige bereinigte Gewinn je Aktie erhöhte sich im Berichtszeitraum um 1,1 Prozent auf 3,63 Dollar. Während das Unternehmen beim Umsatz besser als erwartet abschnitt, verfehlte es beim Gewinn die Erwartungen der Analysten. Unter dem Strich ging der Gewinn wegen gestiegener Einkommensteuern um 1,5 Prozent auf 821 Millionen Dollar zurück.
Für das laufende Jahr peilt der Farbenproduzent nun ein bereinigtes Ergebnis von 11,85 bis 12,15 Dollar je Aktie an. Zuletzt standen 11,80 bis 12,20 Dollar im Plan, nach 11,43 Dollar im Vorjahr. Der Umsatz soll weiter im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich wachsen. Im vierten Quartal soll der Erlös im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen.
(AWP)

