Dies teilte die Agentur am Donnerstag mit und verwies zur Begründung auf die Grösse der Volkswirtschaft, das hohe Pro-Kopf-Einkommen und den Status des US-Dollars als weltweite Leitwährung. Die US-Wirtschaft habe sich trotz höherer Zölle, Ausgabenkürzungen der Regierung und politischer Unsicherheit als robust erwiesen.
Für die Jahre 2026 und 2027 rechnet Fitch jedoch mit einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums auf 1,9 Prozent, nach 2,8 Prozent 2025. Zudem bleibe die Inflation ein Grund zur Sorge: Die Agentur erwartet für 2026 eine durchschnittliche Teuerungsrate von 3,4 Prozent, was über dem Ziel der US-Notenbank (Fed) von zwei Prozent liegt.
Das gesamtstaatliche Defizit wird Fitch zufolge im Jahr 2026 auf 7,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ansteigen und 2027 auf diesem Niveau verharren. Dies sei der höchste Wert unter allen mit «AA» bewerteten Staaten. Höhere Militär- und Zinskosten sowie steigende Ausgaben für die staatliche Renten- und Krankenversicherung würden die Bemühungen zum Abbau des Defizits erschweren.
Fitch hatte die Bonität der weltgrössten Volkswirtschaft im Jahr 2023 um eine Stufe von der Bestnote «AAA» herabgestuft und dies mit der erwarteten Verschlechterung der Haushaltslage sowie dem wiederholten Streit über die Schuldenobergrenze begründet. Im vergangenen Jahr entzog auch Moody's den USA wegen steigender Schulden die letzte «AAA»-Bewertung. S&P Global hatte ihr «AA+»-Rating im Juni bestätigt.
(Reuters)

