Im Juli legten die für europäische Vergleichszwecke berechneten Verbraucherpreise (HVPI) im Jahresvergleich um 2,4 Prozent zu, wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris nach einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einer Stagnation der Inflationsrate bei 2,0 Prozent gerechnet.

Mit dem jüngsten Schub liegt die Teuerung in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Eurozone wieder klar über der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB), die für den gesamten Euroraum mittelfristig zwei Prozent anstrebt.

Wie das Statistikamt weiter mitteilte, stiegen die französischen Verbraucherpreise im Monatsvergleich um 0,6 Prozent. Hier hatten Analysten im Schnitt nur einen Zuwachs um 0,3 Prozent erwartet.

Der mit Abstand stärkste Preistreiber im Juli waren Kosten für Energie. Hier meldet das Statistikamt im Jahresvergleich einen Anstieg um 12,4 Prozent.

(AWP)