Unter dem Strich stand im Bilanzjahr 2025/26 ein Konzernverlust von 21,7 Millionen Euro nach einem Gewinn von 6,5 Millionen im Jahr zuvor, wie der börsennotierte Fussball-Club aus dem Ruhrgebiet am Freitag mitteilte. Die Aktionäre sollen daher leer ausgehen, die Dividende gestrichen werden.
Als Hauptgrund für den Umsatzschwund auf 460,5 (Vorjahr: 526) Millionen Euro nannte das Management deutlich geringere Einnahmen aus der TV-Vermarktung. Der BVB hatte in der Königsklasse nur das Achtelfinale erreicht, während zuvor der Sprung ins Viertelfinale gelang. Positiv entwickelten sich dagegen erneut die Werbeerlöse. Ein dickes Plus bei den Spielerverkäufen verhinderte zudem Schlimmeres: Das Ergebnis aus Transfergeschäften stieg auf 59,3 (37,8) Millionen Euro. Zudem konnte der Fussballverein die Personalkosten leicht senken.
Für die neue Saison 2026/2027 zeigt sich der BVB wieder optimistischer und rechnet mit einem Konzernergebnis zwischen null und zehn Millionen Euro. Diese Prognose hänge jedoch stark vom sportlichen Erfolg und möglichen weiteren Transfers ab, hiess es.
(Reuters)

