Steigende Kosten und höhere Forschungsausgaben trüben die ‌Bilanz ⁠von Huawei. Der chinesische Technologiekonzern musste ⁠im ersten Halbjahr trotz eines Umsatzwachstums einen Gewinneinbruch ‌hinnehmen. Das Nettoergebnis schrumpfte ‌um 36 Prozent ​auf umgerechnet 3,05 Milliarden Euro. Die Erlöse legten dagegen um knapp zehn Prozent auf 60,02 Milliarden Euro ‌zu.

Gleichzeitig stiegen die Ausgaben für die Entwicklung neuer Produkte um ein Viertel ​auf 15,57 Milliarden Euro. ​Damit will der Konzern ​China von ausländischen Technologieimporten unabhängiger machen. Er ‌investiert verstärkt in eigene Hochleistungsprozessoren für Künstliche Intelligenz (KI) und Produkte für autonomes ​Fahren. ​Daneben hat das ⁠Unternehmen auch Smartphones und ​Komponenten für Mobilfunk-Netzwerke ⁠im Portfolio.

(Reuters)