Die Verkäufe gingen um zwei ⁠Prozent auf 2,15 Millionen Fahrzeuge zurück, wie aus Daten ‌des britischen Forschungsunternehmens Benchmark Mineral ‌Intelligence vom Freitag hervorgeht. ​Seit Jahresbeginn liegt das Absatzvolumen demnach mit 15,5 Millionen Fahrzeugen noch drei Prozent im Plus.

Die Entwicklung zeigt eine wachsende Kluft ‌zwischen wichtigen Märkten. Europa profitierte von starker Verbrauchernachfrage und politischer Unterstützung. «Europa hatte seinen stärksten Monat seit ​Beginn der Aufzeichnungen, mit fast 600'000 ​verkauften Elektroautos im September, ​zehn Prozent über dem bisherigen Höchstwert vom Juni», ‌sagte BMI-Datenmanager Charles Lester.

In Nordamerika sanken die Verkäufe dagegen um 44 Prozent, in China ​um ​18 Prozent auf ⁠1,11 Millionen Fahrzeuge. Nordamerika bekam ​weiter die Folgen ⁠des Auslaufens der US-Steuergutschriften für Elektroautos Ende ‌September 2025 zu spüren. Autobauer in China setzten wegen der schwächeren Inlandsnachfrage ‌zunehmend auf Exporte.

(Reuters)