Der Umsatz stieg stärker als am Markt erwartet um sechs Prozent auf 6,04 Milliarden Euro, wie der Baustoffkonzern Heidelberg Materials am Donnerstag mitteilte. Das Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs (RCO) erhöhte sich um vier Prozent auf 1,09 Milliarden Euro und lag damit leicht über der Analystenprognose von 1,06 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand nun einen Betriebsgewinn zwischen 3,40 und 3,65 Milliarden Euro und senkte damit das obere Ende der Spanne geringfügig. Die Nachfrage im Bausektor werde sich weiter stabilisieren, erklärte der Hersteller von Zement und Beton.
«Eine erste spürbare Nachfrageerholung in unseren Kernmärkten hat zur guten Geschäftsentwicklung beigetragen», sagte Vorstandschef Dominik von Achten. Das Geschäftsumfeld bleibe jedoch herausfordernd. Das Wachstum des Dax-Konzerns wurde zudem durch Zukäufe in Nordamerika und der Türkei beschleunigt. Zur Profitabilität trug darüber hinaus das laufende Sparprogramm bei, das nach Unternehmensangaben bislang Einsparungen von 440 Millionen Euro einbrachte. Bis Ende des Jahres soll das Ziel von 500 Millionen Euro übertroffen werden. «Im Fokus stehen weiterhin Preisanpassungen und ein striktes Kostenmanagement», erklärten die Kurpfälzer.
(Reuters)

