Hochfrequenz und Röntgen - Comet will die eigenen Ziele früher erreichen

Die Comet-Gruppe hat die Guidance für das laufende Jahr bestätigt, den Zeitrahmen für die Mittelfristziele jedoch verkürzt.
22.11.2017 07:31
Der Hauptsitz der Comet Gruppe in Flamatt.
Der Hauptsitz der Comet Gruppe in Flamatt.
Bild: ZVG

Die auf Röntgen-, Hochfrequenz- und ebeam-Technologie spezialisierte Comet-Gruppe hat die Guidance für das laufende Jahr bestätigt, den Zeitrahmen für die Mittelfristziele jedoch verkürzt. Demnach ist für das laufende Jahr mit einem Umsatz im Bereich von 430 bis 450 Mio CHF zu rechnen sowie mit einer EBITDA-Marge im Bereich von 14% bis 16%, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt.

Das Wachstum sei während des Jahres 2017 signifikant beschleunigt und es seien wichtige Fortschritte bei der Umsetzung der Strategie erzielt worden. Dabei hätten alle Segmente stark zugelegt. Die laufenden Initiativen seien gut unterwegs und es seien neue gestartet worden. So seien zur Steigerung der operativen Exzellenz im Bereich des Einkaufs unter anderem die Warengruppen gebündelt worden.

Die bis 2020 gesteckten Ziele, eines Umsatzes von 500 Mio CHF sowie einer EBITDA-Marge zwischen 16 und 18%, sollen nun bereits 2019 erreicht werden. Um sich für die künftigen Anforderungen zu rüsten und Potenziale rascher auszuschöpfen, will die Comet Group in vier zusätzliche Hebel investieren. So seien Projekte zu den Themen Digitalisierung, Diversifizierung, Geschwindigkeit und Marktzugang gestartet worden. Ausserdem soll die Position des Personalleiters auf Stufe Geschäftsleitung separat besetzt werden.

In den nächsten Jahren soll zudem signifikant in den Ausbau der Produktionskapazitäten und in die Erschliessung neuer Anwendungen investiert werden.

(AWP)