Eine ⁠entsprechende Vereinbarung mit dem bisherigen Eigentümer James ⁠Hardie Industries sei unterzeichnet worden, teilte Holcim am Donnerstagabend ‌mit. Fermacell hat seinen Sitz ‌in Düsseldorf, beschäftigt ​mehr als 1000 Mitarbeiter an sechs Produktionsstandorten und erwartet für 2026 einen Umsatz von rund 430 Millionen Euro.

Mit dem Zukauf will ‌Holcim sein Angebot an Wand-, Boden- und Brandschutzlösungen in Europa ausbauen. Die Übernahme soll sich ab ​dem ersten Jahr positiv auf den ​Gewinn je Aktie auswirken ​und im ersten Halbjahr 2027 abgeschlossen werden, sofern ‌die zuständigen Behörden zustimmen. Für die irische James Hardie bedeutet der Verkauf einen Rückzug aus Europa. ​Der ​Faserzementhersteller will sich ⁠künftig stärker auf Nordamerika konzentrieren, ​nachdem Investoren die ⁠8,75 Milliarden Dollar schwere Übernahme des US-Baustoffkonzerns ‌AZEK im vergangenen Jahr kritisiert hatten. (

(Reuters)