Hotels und Privatkliniken - Aevis Victoria steigert den Umsatz deutlich

Die Aevis Victoria-Gruppe hat im ersten Quartal den Umsatz gesteigert - sowohl organisch als auch dank Akquisitionen.
23.04.2019 07:53
Das berühmte Hotel Victoria-Jungfrau in Interlaken gehört zur Aevis-Gruppe.
Das berühmte Hotel Victoria-Jungfrau in Interlaken gehört zur Aevis-Gruppe.
Bild: cash

Die durch die Dekonsolidierung der Infracore vorhandenen liquiden Mittel sollen nun für die Rückzahlung einer im Juni fälligen Anleihe verwendet werden. Konkret legte der Umsatz von Januar bis März 2019 um 11,2 Prozent auf 177,3 Millionen Franken zu. Neben dem organischen Wachstum von 6,5 Prozent haben Akquisitionen mit insgesamt 7,4 Millionen Franken zum Wachstum beigetragen, wie die Gruppe am Dienstag mitteilte.

Zugelegt hat Aevis dabei in der Sparte "Swiss Medical Network", deren Umsatz im ersten Quartal um 12 Prozent auf 159,6 Millionen wuchs. Das organische Wachstum lag bei 8,1 Prozent. Im vergangenen Jahr hatte Aevis die Expansion in der Schweiz mit der Übernahme der Privatklinik Siloah und zweier medizinischer Zentren in Solothurn und Zürich-Oerlikon fortgesetzt.

Im ersten Quartal 2019 habe man nun die Eröffnung eines Tagesspitals in der Clinique Générale Beaulieu in Genf feiern können. Im zweiten Quartal soll ein medizinisches Zentrum mit Radiologie in der Clinique de Valère in Sion (VS) sowie im vierten Quartal die Inbetriebnahme eines neuen Spitals in der Clinique Villa im Park de Rothrist (AG) folgen.

Umsatz im Hotelsegment stabil

Der Umsatz im Hotelsegment blieb mit 12,5 Millionen Franken derweil stabil. 2019 setzt Aevis die Hoffnungen hier auf das Eden au Lac in Zürich, das derzeit renoviert wird, und in der zweiten Jahreshälfte seine Türen wieder öffnen wird.

Aevis hatte im vergangenen Jahr aus dem Verkauf einer Beteiligung am Spital-Infrastrukturunternehmen Infracore einen Gewinn von 80 Millionen Franken erzielt. Wie die Gruppe am Dienstag mitteilte, verfügt sie nun über ausreichend liquide Mittel, um eine im Juni 2019 fällige Anleihe in Höhe von 145 Millionen Franken zurückzuzahlen. Damit würden sich der künftige Finanzaufwand und die Schulden "drastisch" reduzieren, hiess es weiter.

Wie bereits bekannt ist, will die Gruppe den Gürtel dieses Jahr weiterhin eng schnallen. Nach einem Sparprogramm über 15 Millionen Franken im vergangenen Jahr führt sie derzeit ein Optimierungsprogramm durch. Bis Ende 2019 sollen so die jährlichen Kosten um weitere 20 Millionen gesenkt werden.

(AWP)

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