Wer sich mit dem Gedanken trägt, ein Haus zu bauen oder zu kaufen, setzt vermehrt auf Schenkungen und Erbvorbezüge, wie eine Umfrage des "SonntagsBlick" bei mehreren Schweizer Banken ergeben hat.

Wer ein Haus oder eine Wohnung kaufen wolle, müsse heute deutlich mehr Geld auf den Tisch legen, sagte Claudio Saputelli, Immobilien-Experte der UBS. Ohne Unterstützung der Eltern oder Familienangehörigen könnten sich viele kein Eigenheim leisten, erst recht nicht in den Zentren.

Allein im Kanton Bern haben sich laut der Steuerverwaltung Anzahl und Volumen der Schenkungen zwischen 2015 und 2019 um rund 10 Prozent erhöht. Die Bevölkerung wuchs im gleichen Zeitraum nur um 2,5 Prozent.

(AWP/cash)