Immobilien - So lange müssen Schweizer für ihr Wohneigentum sparen

Um sich Wohneigentum leisten zu können, müssen Schweizer Haushalte im Schnitt neun Jahre sparen.
20.06.2017 11:26
Ein Immobilien-Inserat in der neuen Luzerner Zeitung.
Ein Immobilien-Inserat in der neuen Luzerner Zeitung.
Bild: cash

Für Eigentumswohnungen mit einem Gegenwert von 840'000 CHF liegt die durchschnittliche Spardauer bei acht Jahren und für Einfamilienhäuser im Wert von 1,2 Mio CHF bei 10 Jahren, wie einer Studie der Finanzprodukte-Plattform Moneypark zu entnehmen ist.

Der Einstieg in den Immobilienmarkt gestalte sich zudem immer schwieriger. Zwischen 2006 und 2014 seien die Preise für Einfamilienhäuser um 38% und bei Eigentumswohnungen um gar 60% gestiegen. Daher sei auch immer mehr Eigenkapital notwendig. 2006 reichten noch 105'000 CHF, 2014 brauchte man schon 172'000 CHF, wie es heisst.

Auch der Zeitpunkt des Eigenheimerwerbs liegt deutlich über dem Niveau von vergleichbaren Ländern. Die hiesige Bevölkerung kaufe mit durchschnittlich 48 Jahren Wohneigentum - 14 Jahre später als in Deutschland und ganze 21 Jahre später als in Grossbritannien. Als Grund für den späten Einstieg in den Immobilienmarkt werden die hohen und nach wie vor steigenden Immobilienpreise genannt.

(AWP)