Immobilien - US-Eigenheimgeschäft bricht ein - Hohe Kosten dämpfen Baulust

Das Geschäft mit Einfamilienhäusern in den USA ist im April überraschend eingebrochen.
24.05.2022 16:20
Beschauliche Wohngegend im Bundesstaat Connecticut östlich von New York.
Beschauliche Wohngegend im Bundesstaat Connecticut östlich von New York.
Bild: imago images / Danita Delimont

Die Zahl der verkauften Neubauten fiel im April zum Vormonat um 16,6 Prozent auf eine Jahresrate von 591'000 Einheiten, wie das Handelsministerium am Dienstag mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten lediglich mit einem leichten Rückgang auf 750'000 gerechnet. Der März-Wert wurde allerdings auf 709'000 von 763'000 nach unten revidiert.

Für viele US-Amerikaner ist der Kauf eines Eigenheims angesichts der nach der Zinswende stark gestiegenen Hypothekenzinsen schwer zu stemmen. Kräftig gestiegene Preise für Holz und Material treiben zudem die Baukosten in die Höhe. Im Mittel kostete ein neues Haus im April 450'600 Dollar - ein Plus von 19,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. 

(Reuters)