Von Januar bis Juni ging der Umsatz um 4,8 Prozent auf 1,77 Milliarden Franken zurück, wie Implenia am Mittwoch bekannt gab. Der Betriebsgewinn (EBIT) kletterte dennoch um knapp 6 Prozent auf 60,4 Millionen. Der Fokus auf attraktive Marktsegmente in spezialisierten und margenstarken Bereichen sowie die konsequente Digitalisierung zahlten sich aus, hiess es zur Begründung.

Die Betriebsgewinnmarge verbesserte sich in der Folge auf 3,4 Prozent von 3,1 Prozent im Vorjahressemester. Unter dem Strich stand beim Konzerngewinn ein Plus von knapp 7 Prozent auf 35,6 Millionen zu Buche.

Der Auftragsbestand kletterte derweil um 9,6 Prozent auf 8,52 Milliarden und die wichtige vorkalkulierte Projektmarge im Auftragsbestand verbesserte sich auf 7,9 von 7,5 Prozent im Vorjahr.

Mit den Zahlen hat Implenia die Erwartungen der Analysten gemäss AWP-Konsens beim Umsatz knapp erfüllt, beim EBIT und der entsprechenden Marge indes klar übertroffen.

Sparten schneiden unterschiedlich ab

Die einzelnen Sparten schnitten unterschiedlich ab. Die Division Buildings, welche Spezialhochbauten wie Rechenzentren erstellt und die Immobiliensparte umfasst, erzielte mit 37,5 Millionen Franken einen etwas tieferen EBIT (VJ 41,5 Mio).

Die Division Civil Engineering (Infrastruktur und Tunnel) legte hingegen bei der Profitabilität weiter zu. So wuchs der EBIT auf 18,8 Millionen Franken nach 15,9 Millionen im Vorjahr. Die Service-Division steigerte ihren EBIT auf 11,7 Millionen Franken (VJ 9,3 Mio).

Margenziel bestätigt

An den Zielen für das Gesamtjahr hielt der Konzern fest: So peilt Implenia für 2026 einen EBIT von rund 150 Millionen Franken an - vor den bereits angekündigten ausserordentlichen Wachstumsinvestitionen von 10 bis 20 Millionen Franken für die Strategieumsetzung.

Ab 2027 soll dann eine Steigerung des EBIT auf über 150 Millionen möglich sein. Zudem strebt Implenia kurz- bis mittelfristig eine Umsatzerhöhung bis zu 1 Milliarde Franken an und eine EBIT-Marge von 4,5 Prozent.

(AWP)