Hohe Energiepreise infolge von ‌Lieferrisiken ⁠und Störungen des Seeverkehrs im Zusammenhang mit dem ⁠Nahost-Konflikt trieben sowohl die Erzeuger- als auch die Verbraucherpreise in ‌die Höhe, wie das ‌nationale Statistikamt am Mittwoch mitteilte. ​Der Erzeugerpreisindex stieg im Jahresvergleich um 3,8 Prozent. Im Juli hatte das Plus noch bei 3,5 Prozent gelegen. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten ‌im Vorfeld mit einem Anstieg von 3,6 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vormonat legten die Erzeugerpreise um ​0,4 Prozent zu.

Die Verbraucherpreise stiegen im ​August um 0,8 Prozent ​zum Vorjahresmonat, nach einem Plus von 0,5 Prozent im Juli. ‌Damit trafen sie genau die Erwartungen der Experten. Im Vergleich zum Vormonat zogen die Verbraucherpreise um 0,4 ​Prozent ​an, während Analysten hier ⁠lediglich ein Plus von 0,3 ​Prozent erwartet hatten. Im ⁠Juli waren sie noch um 0,1 Prozent ‌gefallen. Lebensmittel verbilligten sich im Jahresvergleich um 1,4 Prozent, während die Preise für andere ‌Güter um 1,2 Prozent stiegen.

(Reuters)